tresmo beim ife-Jahreskongress

Ein Highlight der vergangenen Woche war für uns die Einladung zum Jahreskongress des ife – Netzwerk für Einzelfertiger. Unter dem Motto "Unikat trifft Serie – Losgröße 1+ auf der Überholspur." diskutierten im Porsche Werk Leipzig 150 Führungskräfte zwei Tage lang intensiv über wegweisende Fragestellungen für Industrieunternehmen – IoT und Industrie 4.0 waren dabei natürlich ganz zentrale Themen.

Den ersten Kongresstag eröffnete Gerd Rupp, Vorsitzender der Geschäftsführung der Porsche Leipzig GmbH, mit einer spannenden Keynote. Darin zeigte er auf, mit welchen Methoden und Ansätzen Porsche in seiner Hightech-Serienfertigung die enorme Komplexität bewältigt, die dadurch entsteht, dass aufgrund der individuellen Konfigurationsmöglichkeiten heutzutage kein Fahrzeug dem anderen gleicht.

Prof. Dueck, ehemaliger Chief Technology Officer (CTO) der IBM Deutschland, arbeitete in seinem Vortrag ebenso unterhaltsam wie auch geistreich die „Die Feinde der Innovation“ heraus. Anhand zahlreicher Beispiele erklärte er die Schärfe des exponentiellen – und leider chronisch unterschätzten – technologischen Fortschritts sowie die Konsequenz, mit der traditionelle Organisationen sich darauf einstellen müssen, um zu überleben.

Smarte Produkte und Geschäftsmodelle für Einzelfertiger

alt Jan Rodig, CEO tresmo, spricht zu smarten Produkten und Geschäftsmodellen für Einzelfertiger – Foto: Martin Neuhofer

Unser CEO Jan Rodig erläuterte in seinem Impulsvortrag seine Sicht auf die Bedeutung smarter Produkte, innovative digitale Services und neue Geschäftsmodellansätze für Industrieunternehmen. Anhand zahlreicher Praxisbeispiele zeigte er auf, wie die Digitale Transformation trotz der üblichen großen Herausforderungen erfolgreich gemeistert werden kann. In drei anschließenden Workshops erarbeitete er mit den Teilnehmern im World-Café-Format zahlreiche Ansatzpunkte und Best Practices für IoT-/ Industrie 4.0-Vorhaben in Industrieunternehmen und diskutierte die Fragestellungen der Runde.

"Es gibt zwei große strategische Stoßrichtungen von IoT und Industrie 4.0: Zum einen die Schaffung smarter Produkte und Services, mit dem Ziel einer weiteren Differenzierung am Markt und der Schaffung zusätzlicher Erlösquellen. Zum anderen die Vernetzung der eigenen Wertschöpfungskette, um effizienter und flexibler produzieren zu können. Beide Stoßrichtungen müssen gemeistert werden. Die meisten Unternehmen schauen jedoch aktuell primär nur auf die Effizienz." – Jan Rodig, CEO tresmo

alt Jan Rodig, CEO tresmo, beim ife-Jahreskongress – Foto: Martin Neuhofer

Warum scheitern so viele IoT-Projekte?

Ein Schwerpunkt der Beiträge von Jan Rodig lag auf den Gründen für das Scheitern von IoT-Vorhaben. Laut einer Studie von Cisco aus dem vergangenen Jahr waren tatsächlich nur 25% aller IoT-Projekte weltweit erfolgreich.

"Viele Unternehmen denken IoT-Vorhaben entweder von der Technologie oder der Unternehmensstrategie her, statt von den Kundenbedürfnissen. Es bringt jedoch nichts, lange über mögliche Geschäftsmodelle und Plattformstrategien zu diskutieren, bevor man ein tiefes Verständnis davon hat, wie man tatsächlich einen Mehrwert für seine User schafft. Dieses Verständnis kann man nicht an Marktforscher oder Unternehmensberater delegieren. Schlanke Prototypen und echtes Kundenfeedback sowie agile Entwicklungsprozesse bringen viel mehr als hunderte Seiten Powerpoint." – Jan Rodig, CEO tresmo

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alt Jan Rodig, CEO tresmo, moderiert World-Café-Runde am Nachmittag – Fotos: Martin Neuhofer

Nach einem intensiven und spannenden Tag durften 15 geloste Teilnehmer noch als Beifahrer mit einem Profirennfahrer in einem Porsche Panamera Turbo die Rundstrecke des Porsche Werks Leipzig erleben.

alt alt Porsche Werk Leipzig – Fotos: Martin Neuhofer

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